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    <title>Gedenkort (AT)</title>
    <description>Dieser Podcast gibt die Geschichten von Opfern und Widerstandskämpfern in der Zeit 1938 bis 1945 wieder. Grundlage dafür bietet das Gedenkportal gedenkort.at.</description>
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      <title>Gedenkort (AT)</title>
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    <itunes:subtitle>Geschichten von Opfern und Widerstandskämpfern in der Zeit 1938 bis 1945</itunes:subtitle>
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      <title>Dr. Anna Mathä</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Anna Mathä wird am 28. Juni 1906 als Tochter des Bankangestellten Florian Mathä in Wien geboren. Nach der Volks- und Bürgerschule besucht sie die Privat-Lehrerinnen-Bildungsanstalt St. Ursula, maturiert dort 1925 und inskribiert 1927 die naturwissenschaftlichen Fächer, Geografie und Psychologie an der philosophischen Fakultät der Universität Wien. Hier tritt sie der Studentinnenverbindung <a href="t3://record?identifier=organization&amp;uid=2334"><em>Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien</em></a> bei.<br><br></div><div>1931 absolviert sie ihre Lehramtsprüfung und tritt 1932, nach ihrem Probejahr, in den Lehrdienst ein. Nachdem sie an verschiedenen Schulen unterrichtet hat, wird sie 1937 Direktorin der Frauenoberschule St. Ursula im 18. Wiener Bezirk. Darüber hinaus engagiert sie sich in der <em>Vaterländischen Front</em>.<br><br></div><div>Am 16. September 1938 wird sie aus dem Schuldienst aufgrund ihrer politischen Einstellung entlassen. Zwar wird Anna Mathä am 15. September 1940 wieder in den Schuldienst berufen, jedoch oftmals versetzt. 1944/45 wird eine Disziplinaruntersuchung gegen sie eingeleitet aber schließlich nicht durchgeführt.&nbsp;<br><br></div><div>Ab 1942 bis zur Befreiung Wiens verstecken Anna Mathä und ihre Mutter folgende Jüdinnen und Juden in ihrer Wohnung, um sie damit vor der sicheren Deportation zu schützen:</div><ul><li><strong>Berta Brauner</strong>, geboren am 30. Juni 1886</li><li><strong>Karoline Lustig</strong>, geboren am 12. August 1887. Karoline Lustigs Mutter und Bruder, Marie und Alfred Löwy wurden am 12. Juli 1942 deportiert. Alfred Löwy wurde ins <a href="https://gedenkort.at/orte/ea96b349-340d-4941-9d58-bb886565977e">KZ Auschwitz</a> und Marie Löwy ins <a href="https://gedenkort.at/orte/4f3a0a5f-7f49-42a4-9436-8aa1332e0133">KZ Theresienstadt</a> und später ins KZ Treblinka verbracht. Beide überlebten den Holocaust nicht.</li><li><strong>Paul Sondhoff</strong>, geboren am 16. April 1923, war ein ehemaliger Schüler von Anna Mathä. Sie nahm ihn auf, als seine Mutter Helene und seine Schwester Agnes Alma deportiert worden waren. Helene Sondhoff, geboren am 6. Dezember 1893 und Agnes Alma, geboren am 2. Jänner 1930 wurden am 27. Mai 1942 nach Maly Trostinec deportiert und am 1. Juni 1942 dort umgebracht.</li></ul><div>Nach dem Krieg promoviert Anna Mathä 1946 und wird Lehrerin im BRG Hegelgasse 14, im 1. Bezirk. Sehr schnell wird sie pragmatisiert und für die zwei Jahre, in denen sie vom Schuldienst ausgeschlossen war, entschädigt.&nbsp; Ehrenamtlich engagiert sie sich in der neugegründeten <a href="https://gedenkort.at/organisationen/d4100d35-4884-4f94-8cb1-b16d971269a6"><em>Österreichischen Volkspartei</em>&nbsp;(ÖVP)</a> und der <a href="https://gedenkort.at/organisationen/39e3b7a3-35e8-41f2-80cf-6e419a783547"><em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em></a>.</div><div><br>Ende 1971 wird sie ledig und kinderlos in den Ruhestand versetzt und verstirbt am 18. Dezember 1991 in Wien.</div><div>&nbsp;</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Anna Mathä wird am 28. Juni 1906 als Tochter des Bankangestellten Florian Mathä in Wien geboren. Nach der Volks- und Bürgerschule besucht sie die Privat-Lehrerinnen-Bildungsanstalt St. Ursula, maturiert dort 1925 und inskribiert 1927 die naturwissenschaftlichen Fächer, Geografie und Psychologie an der philosophischen Fakultät der Universität Wien. Hier tritt sie der Studentinnenverbindung <a href="t3://record?identifier=organization&amp;uid=2334"><em>Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien</em></a> bei.<br><br></div><div>1931 absolviert sie ihre Lehramtsprüfung und tritt 1932, nach ihrem Probejahr, in den Lehrdienst ein. Nachdem sie an verschiedenen Schulen unterrichtet hat, wird sie 1937 Direktorin der Frauenoberschule St. Ursula im 18. Wiener Bezirk. Darüber hinaus engagiert sie sich in der <em>Vaterländischen Front</em>.<br><br></div><div>Am 16. September 1938 wird sie aus dem Schuldienst aufgrund ihrer politischen Einstellung entlassen. Zwar wird Anna Mathä am 15. September 1940 wieder in den Schuldienst berufen, jedoch oftmals versetzt. 1944/45 wird eine Disziplinaruntersuchung gegen sie eingeleitet aber schließlich nicht durchgeführt.&nbsp;<br><br></div><div>Ab 1942 bis zur Befreiung Wiens verstecken Anna Mathä und ihre Mutter folgende Jüdinnen und Juden in ihrer Wohnung, um sie damit vor der sicheren Deportation zu schützen:</div><ul><li><strong>Berta Brauner</strong>, geboren am 30. Juni 1886</li><li><strong>Karoline Lustig</strong>, geboren am 12. August 1887. Karoline Lustigs Mutter und Bruder, Marie und Alfred Löwy wurden am 12. Juli 1942 deportiert. Alfred Löwy wurde ins <a href="https://gedenkort.at/orte/ea96b349-340d-4941-9d58-bb886565977e">KZ Auschwitz</a> und Marie Löwy ins <a href="https://gedenkort.at/orte/4f3a0a5f-7f49-42a4-9436-8aa1332e0133">KZ Theresienstadt</a> und später ins KZ Treblinka verbracht. Beide überlebten den Holocaust nicht.</li><li><strong>Paul Sondhoff</strong>, geboren am 16. April 1923, war ein ehemaliger Schüler von Anna Mathä. Sie nahm ihn auf, als seine Mutter Helene und seine Schwester Agnes Alma deportiert worden waren. Helene Sondhoff, geboren am 6. Dezember 1893 und Agnes Alma, geboren am 2. Jänner 1930 wurden am 27. Mai 1942 nach Maly Trostinec deportiert und am 1. Juni 1942 dort umgebracht.</li></ul><div>Nach dem Krieg promoviert Anna Mathä 1946 und wird Lehrerin im BRG Hegelgasse 14, im 1. Bezirk. Sehr schnell wird sie pragmatisiert und für die zwei Jahre, in denen sie vom Schuldienst ausgeschlossen war, entschädigt.&nbsp; Ehrenamtlich engagiert sie sich in der neugegründeten <a href="https://gedenkort.at/organisationen/d4100d35-4884-4f94-8cb1-b16d971269a6"><em>Österreichischen Volkspartei</em>&nbsp;(ÖVP)</a> und der <a href="https://gedenkort.at/organisationen/39e3b7a3-35e8-41f2-80cf-6e419a783547"><em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em></a>.</div><div><br>Ende 1971 wird sie ledig und kinderlos in den Ruhestand versetzt und verstirbt am 18. Dezember 1991 in Wien.</div><div>&nbsp;</div>]]>
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      <itunes:title>Dr. Anna Mathä</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Unterstützung für Verfolgte</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Modern Society - Verein zur Förderung der politischen Bildung und Forschung im urbanen Raum</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Anna Mathä wird am 28. Juni 1906 als Tochter des Bankangestellten Florian Mathä in Wien geboren. Nach der Volks- und Bürgerschule besucht sie die Privat-Lehrerinnen-Bildungsanstalt St. Ursula, maturiert dort 1925 und inskribiert 1927 die naturwissenschaftlichen Fächer, Geografie und Psychologie an der philosophischen Fakultät der Universität Wien. Hier tritt sie der Studentinnenverbindung <a href="t3://record?identifier=organization&amp;uid=2334"><em>Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien</em></a> bei.<br><br></div><div>1931 absolviert sie ihre Lehramtsprüfung und tritt 1932, nach ihrem Probejahr, in den Lehrdienst ein. Nachdem sie an verschiedenen Schulen unterrichtet hat, wird sie 1937 Direktorin der Frauenoberschule St. Ursula im 18. Wiener Bezirk. Darüber hinaus engagiert sie sich in der <em>Vaterländischen Front</em>.<br><br></div><div>Am 16. September 1938 wird sie aus dem Schuldienst aufgrund ihrer politischen Einstellung entlassen. Zwar wird Anna Mathä am 15. September 1940 wieder in den Schuldienst berufen, jedoch oftmals versetzt. 1944/45 wird eine Disziplinaruntersuchung gegen sie eingeleitet aber schließlich nicht durchgeführt.&nbsp;<br><br></div><div>Ab 1942 bis zur Befreiung Wiens verstecken Anna Mathä und ihre Mutter folgende Jüdinnen und Juden in ihrer Wohnung, um sie damit vor der sicheren Deportation zu schützen:</div><ul><li><strong>Berta Brauner</strong>, geboren am 30. Juni 1886</li><li><strong>Karoline Lustig</strong>, geboren am 12. August 1887. Karoline Lustigs Mutter und Bruder, Marie und Alfred Löwy wurden am 12. Juli 1942 deportiert. Alfred Löwy wurde ins <a href="https://gedenkort.at/orte/ea96b349-340d-4941-9d58-bb886565977e">KZ Auschwitz</a> und Marie Löwy ins <a href="https://gedenkort.at/orte/4f3a0a5f-7f49-42a4-9436-8aa1332e0133">KZ Theresienstadt</a> und später ins KZ Treblinka verbracht. Beide überlebten den Holocaust nicht.</li><li><strong>Paul Sondhoff</strong>, geboren am 16. April 1923, war ein ehemaliger Schüler von Anna Mathä. Sie nahm ihn auf, als seine Mutter Helene und seine Schwester Agnes Alma deportiert worden waren. Helene Sondhoff, geboren am 6. Dezember 1893 und Agnes Alma, geboren am 2. Jänner 1930 wurden am 27. Mai 1942 nach Maly Trostinec deportiert und am 1. Juni 1942 dort umgebracht.</li></ul><div>Nach dem Krieg promoviert Anna Mathä 1946 und wird Lehrerin im BRG Hegelgasse 14, im 1. Bezirk. Sehr schnell wird sie pragmatisiert und für die zwei Jahre, in denen sie vom Schuldienst ausgeschlossen war, entschädigt.&nbsp; Ehrenamtlich engagiert sie sich in der neugegründeten <a href="https://gedenkort.at/organisationen/d4100d35-4884-4f94-8cb1-b16d971269a6"><em>Österreichischen Volkspartei</em>&nbsp;(ÖVP)</a> und der <a href="https://gedenkort.at/organisationen/39e3b7a3-35e8-41f2-80cf-6e419a783547"><em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em></a>.</div><div><br>Ende 1971 wird sie ledig und kinderlos in den Ruhestand versetzt und verstirbt am 18. Dezember 1991 in Wien.</div><div>&nbsp;</div>]]>
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      <title>Dr. Aloisia Kellner</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Aloisia Kellner, genannt Luise, wird in Wien am 11. Juni 1896 als Tochter eines Postamtsdieners geboren. Sie besucht in Wien die Volksschule und die Lehrerinnenbildungsanstalt, die sie 1915 abschließt. Danach beginnt sie als Volksschullehrerin zu arbeiten. Zusätzlich besucht sie ein Gymnasium im 18. Wiener Gemeindebezirk, wo sie 1924 maturiert. 1925 inskribiert Luise Kellner Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. In dieser Zeit tritt sie der <em>Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien</em> bei. Sie schreibt ihre Dissertation über „Die Gottesbeweise bei Franz Suarez“ und promoviert 1933. Danach wird sie Volksschullehrerin und tritt der christlichen Lehrergewerkschaft bei.<br><br></div><div>Sie ist entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus. Kurz nach der Okkupation Österreichs durch das III. Reich lässt Kellners Kollegin Irma Schobel durch die Mittelschülerin Edith Bauer Luise Kellner das von Aloisia Wottle verfasste anti-nationalsozialistische Gedicht ‘<em>Gebet’ </em>zukommen. Luise Kellner verteilt es weiter, unter anderem an ihre Freundin Johanna Ettenauer.</div><div>&nbsp;</div><div>Die Aktivitäten von Luise Kellner werden bekannt und sie wird am 3. November 1938 von der Gestapo wegen des Vergehens der Aufwiegelung verhaftet.</div><div>&nbsp;</div><div>In der Haft erleidet Luise Kellner schwere Gesundheitsschäden, als sie an tuberkulöser Spondylitis (einer Knochenkrankheit an der Wirbelsäule) erkrankt. Sie wird am 31. März 1939 aus der Haft entlassen, nachdem sie bereits am 22. März 1939 aus dem Schuldienst entfernt wurde. Bis Kriegsende ist Lusie Kellner einkommenslos und wird von ihrer Schwester Maria erhalten. Aber auch nach ihrer Haft bleibt sie eine entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus.<br><br></div><div>Im April bzw. Mai 1945 erlebt Aloisia Kellner die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik. Sie tritt der neugegründeten <em>Österreichischen Volkspartei</em> (ÖVP) und der <em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em> bei.&nbsp;<br><br></div><div>Unmittelbar nach Kriegsende wird Luise Kellner rehabilitiert und wieder in den Schuldienst aufgenommen. Die in der Haft erlittenen Gesundheitsschäden zwingen sie jedoch 1951 in den vorzeitigen Ruhestand.<br><br></div><div>Luise Kellner verstirbt am 7. Mai 1982 ledig und kinderlos in Wien.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Aloisia Kellner, genannt Luise, wird in Wien am 11. Juni 1896 als Tochter eines Postamtsdieners geboren. Sie besucht in Wien die Volksschule und die Lehrerinnenbildungsanstalt, die sie 1915 abschließt. Danach beginnt sie als Volksschullehrerin zu arbeiten. Zusätzlich besucht sie ein Gymnasium im 18. Wiener Gemeindebezirk, wo sie 1924 maturiert. 1925 inskribiert Luise Kellner Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. In dieser Zeit tritt sie der <em>Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien</em> bei. Sie schreibt ihre Dissertation über „Die Gottesbeweise bei Franz Suarez“ und promoviert 1933. Danach wird sie Volksschullehrerin und tritt der christlichen Lehrergewerkschaft bei.<br><br></div><div>Sie ist entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus. Kurz nach der Okkupation Österreichs durch das III. Reich lässt Kellners Kollegin Irma Schobel durch die Mittelschülerin Edith Bauer Luise Kellner das von Aloisia Wottle verfasste anti-nationalsozialistische Gedicht ‘<em>Gebet’ </em>zukommen. Luise Kellner verteilt es weiter, unter anderem an ihre Freundin Johanna Ettenauer.</div><div>&nbsp;</div><div>Die Aktivitäten von Luise Kellner werden bekannt und sie wird am 3. November 1938 von der Gestapo wegen des Vergehens der Aufwiegelung verhaftet.</div><div>&nbsp;</div><div>In der Haft erleidet Luise Kellner schwere Gesundheitsschäden, als sie an tuberkulöser Spondylitis (einer Knochenkrankheit an der Wirbelsäule) erkrankt. Sie wird am 31. März 1939 aus der Haft entlassen, nachdem sie bereits am 22. März 1939 aus dem Schuldienst entfernt wurde. Bis Kriegsende ist Lusie Kellner einkommenslos und wird von ihrer Schwester Maria erhalten. Aber auch nach ihrer Haft bleibt sie eine entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus.<br><br></div><div>Im April bzw. Mai 1945 erlebt Aloisia Kellner die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik. Sie tritt der neugegründeten <em>Österreichischen Volkspartei</em> (ÖVP) und der <em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em> bei.&nbsp;<br><br></div><div>Unmittelbar nach Kriegsende wird Luise Kellner rehabilitiert und wieder in den Schuldienst aufgenommen. Die in der Haft erlittenen Gesundheitsschäden zwingen sie jedoch 1951 in den vorzeitigen Ruhestand.<br><br></div><div>Luise Kellner verstirbt am 7. Mai 1982 ledig und kinderlos in Wien.</div>]]>
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      <itunes:title>Dr. Aloisia Kellner</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ein Gebet gegen Hitler</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Aloisia Kellner, genannt Luise, wird in Wien am 11. Juni 1896 als Tochter eines Postamtsdieners geboren. Sie besucht in Wien die Volksschule und die Lehrerinnenbildungsanstalt, die sie 1915 abschließt. Danach beginnt sie als Volksschullehrerin zu arbeiten. Zusätzlich besucht sie ein Gymnasium im 18. Wiener Gemeindebezirk, wo sie 1924 maturiert. 1925 inskribiert Luise Kellner Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. In dieser Zeit tritt sie der <em>Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien</em> bei. Sie schreibt ihre Dissertation über „Die Gottesbeweise bei Franz Suarez“ und promoviert 1933. Danach wird sie Volksschullehrerin und tritt der christlichen Lehrergewerkschaft bei.<br><br></div><div>Sie ist entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus. Kurz nach der Okkupation Österreichs durch das III. Reich lässt Kellners Kollegin Irma Schobel durch die Mittelschülerin Edith Bauer Luise Kellner das von Aloisia Wottle verfasste anti-nationalsozialistische Gedicht ‘<em>Gebet’ </em>zukommen. Luise Kellner verteilt es weiter, unter anderem an ihre Freundin Johanna Ettenauer.</div><div>&nbsp;</div><div>Die Aktivitäten von Luise Kellner werden bekannt und sie wird am 3. November 1938 von der Gestapo wegen des Vergehens der Aufwiegelung verhaftet.</div><div>&nbsp;</div><div>In der Haft erleidet Luise Kellner schwere Gesundheitsschäden, als sie an tuberkulöser Spondylitis (einer Knochenkrankheit an der Wirbelsäule) erkrankt. Sie wird am 31. März 1939 aus der Haft entlassen, nachdem sie bereits am 22. März 1939 aus dem Schuldienst entfernt wurde. Bis Kriegsende ist Lusie Kellner einkommenslos und wird von ihrer Schwester Maria erhalten. Aber auch nach ihrer Haft bleibt sie eine entschiedene Gegnerin des Nationalsozialismus.<br><br></div><div>Im April bzw. Mai 1945 erlebt Aloisia Kellner die Befreiung Österreichs und die Wiedererrichtung der Republik. Sie tritt der neugegründeten <em>Österreichischen Volkspartei</em> (ÖVP) und der <em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em> bei.&nbsp;<br><br></div><div>Unmittelbar nach Kriegsende wird Luise Kellner rehabilitiert und wieder in den Schuldienst aufgenommen. Die in der Haft erlittenen Gesundheitsschäden zwingen sie jedoch 1951 in den vorzeitigen Ruhestand.<br><br></div><div>Luise Kellner verstirbt am 7. Mai 1982 ledig und kinderlos in Wien.</div>]]>
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      <title>Michael Aigner CanReg</title>
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        <![CDATA[<div>Viktor Robert Aigner kommt in Klosterneuburg als Sohn des Schlossermeisters Leopold Aigner und seiner Gattin Helene, geborene Lüders, zur Welt. Nach der Volksschule besucht er das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium in Klosterneuburg. Der gläubige Katholik und überzeugte Österreicher tritt bereits mit zehn Jahren der Marianischen Kongregation bei und möchte bereits sehr früh selbst Geistlicher werden.<br><br></div><div>Kurz vor der Okkupation Österreichs am 12. März 1938 wird Viktor Aigner Mitglied des Österreichischen Jungvolks. Obwohl er erst 14 Jahre alt ist, lehnt er den Nationalsozialismus aus tiefer innerer Überzeugung ab, was auch seiner näheren Umgebung nicht verborgen bleibt. Im Herbst 1939 wird er von Kurt Schleifer, einem Schulkollegen, dem er Nachhilfe gibt, angesprochen, ob er sich der Widerstandsgruppe ‚Österreichische Freiheitsbewegung‘ um den Augustiner Chorherren Roman Karl Scholz anschließen möchte, was er sofort bejaht. In Gegenwart von Josef Bauer nimmt Kurt Schleifer Viktor Aigner den Eid auf die ‚Österreichische Freiheitsbewegung‘ ab.<br><br></div><div>Neben dem Mitgliedsbeitrag wirb Viktor Aigner weitere Mitglieder für die Widerstandsgruppe, wie beispielsweise Franz Martin. Er organisiert darüber hinaus auch Treffen in Wien, bei denen Flugzettel heimlich verteilt werden. Am 19. Jänner 1940 tritt Viktor Aigner der im Untergrund agierenden Mittelschulverbindung Arminia Klosterneuburg bei, in welcher bereits viele Mitglieder der Gruppe um Roman Karl Scholz Mitglied sind.<br><br></div><div>1940 gelingt es, Verbindungen mit der gleichnamigen Widerstandsbewegung ‘Österreichische Freiheitsbewegung’ um Karl Lederer und mit der ‘Großösterreichischen Freiheitsbewegung’ um Jakob Kastelic aufzunehmen.<br><br></div><div>Ab Juli 1940 werden gut 300 Personen dieser Widerstandsgruppen vom Burgschauspieler Otto Hartmann, der sich als Gestapo-Spitzel in die Gruppe eingeschleust hat, verraten (Otto Hartmann wird in der Folge 1947 zu lebenslanger Haft verurteilt und 1957 begnadigt) und Viktor Aigner am 1. Oktober 1940 in der Schule verhaftet. Als Schüler der 7. Klasse wird er am 20. Dezember 1940 vom Ermittlungsrichter des Volksgerichtshofs wegen ‚Vorbereitung zum Hochverrat‘ angeklagt.<br><br></div><div>Viktor Aigner wird vom Polizeigefangenenhaus Wien in das Landesgericht Wien und im Anschluss in das Zuchthaus Anrath überstellt. Am 15. August 1942 wird er dort ohne Urteil entlassen und zur Wehrmacht eingezogen. Er wird einer Strafkompanie zugeteilt, überlebt aber dort.<br><br></div><div>Nach der Befreiung Österreichs 1945 holt er seine Matura nach, tritt 1946 als Novize in Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg ein und nimmt den Ordensnamen Jakob an. Er verlässt dieses jedoch ein Jahr später und tritt in das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg ein, wo er den Ordensnamen Michael annimmt.</div><div>Am 29. Juni 1951 hat Michael Aigner seine Priesterweihe und ist bis 1956 Stiftskurat im Stift Herzogenburg. 1958 wird er Pfarrverweser in Hain und 1953 Provisor in Reidling.<br><br></div><div>Er verstirbt mit nur 41 Jahren in Hain.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 21:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Viktor Robert Aigner kommt in Klosterneuburg als Sohn des Schlossermeisters Leopold Aigner und seiner Gattin Helene, geborene Lüders, zur Welt. Nach der Volksschule besucht er das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium in Klosterneuburg. Der gläubige Katholik und überzeugte Österreicher tritt bereits mit zehn Jahren der Marianischen Kongregation bei und möchte bereits sehr früh selbst Geistlicher werden.<br><br></div><div>Kurz vor der Okkupation Österreichs am 12. März 1938 wird Viktor Aigner Mitglied des Österreichischen Jungvolks. Obwohl er erst 14 Jahre alt ist, lehnt er den Nationalsozialismus aus tiefer innerer Überzeugung ab, was auch seiner näheren Umgebung nicht verborgen bleibt. Im Herbst 1939 wird er von Kurt Schleifer, einem Schulkollegen, dem er Nachhilfe gibt, angesprochen, ob er sich der Widerstandsgruppe ‚Österreichische Freiheitsbewegung‘ um den Augustiner Chorherren Roman Karl Scholz anschließen möchte, was er sofort bejaht. In Gegenwart von Josef Bauer nimmt Kurt Schleifer Viktor Aigner den Eid auf die ‚Österreichische Freiheitsbewegung‘ ab.<br><br></div><div>Neben dem Mitgliedsbeitrag wirb Viktor Aigner weitere Mitglieder für die Widerstandsgruppe, wie beispielsweise Franz Martin. Er organisiert darüber hinaus auch Treffen in Wien, bei denen Flugzettel heimlich verteilt werden. Am 19. Jänner 1940 tritt Viktor Aigner der im Untergrund agierenden Mittelschulverbindung Arminia Klosterneuburg bei, in welcher bereits viele Mitglieder der Gruppe um Roman Karl Scholz Mitglied sind.<br><br></div><div>1940 gelingt es, Verbindungen mit der gleichnamigen Widerstandsbewegung ‘Österreichische Freiheitsbewegung’ um Karl Lederer und mit der ‘Großösterreichischen Freiheitsbewegung’ um Jakob Kastelic aufzunehmen.<br><br></div><div>Ab Juli 1940 werden gut 300 Personen dieser Widerstandsgruppen vom Burgschauspieler Otto Hartmann, der sich als Gestapo-Spitzel in die Gruppe eingeschleust hat, verraten (Otto Hartmann wird in der Folge 1947 zu lebenslanger Haft verurteilt und 1957 begnadigt) und Viktor Aigner am 1. Oktober 1940 in der Schule verhaftet. Als Schüler der 7. Klasse wird er am 20. Dezember 1940 vom Ermittlungsrichter des Volksgerichtshofs wegen ‚Vorbereitung zum Hochverrat‘ angeklagt.<br><br></div><div>Viktor Aigner wird vom Polizeigefangenenhaus Wien in das Landesgericht Wien und im Anschluss in das Zuchthaus Anrath überstellt. Am 15. August 1942 wird er dort ohne Urteil entlassen und zur Wehrmacht eingezogen. Er wird einer Strafkompanie zugeteilt, überlebt aber dort.<br><br></div><div>Nach der Befreiung Österreichs 1945 holt er seine Matura nach, tritt 1946 als Novize in Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg ein und nimmt den Ordensnamen Jakob an. Er verlässt dieses jedoch ein Jahr später und tritt in das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg ein, wo er den Ordensnamen Michael annimmt.</div><div>Am 29. Juni 1951 hat Michael Aigner seine Priesterweihe und ist bis 1956 Stiftskurat im Stift Herzogenburg. 1958 wird er Pfarrverweser in Hain und 1953 Provisor in Reidling.<br><br></div><div>Er verstirbt mit nur 41 Jahren in Hain.</div>]]>
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      <itunes:title>Michael Aigner CanReg</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Christ und Österreicher aus innerster Überzeugung</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Viktor Robert Aigner kommt in Klosterneuburg als Sohn des Schlossermeisters Leopold Aigner und seiner Gattin Helene, geborene Lüders, zur Welt. Nach der Volksschule besucht er das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium in Klosterneuburg. Der gläubige Katholik und überzeugte Österreicher tritt bereits mit zehn Jahren der Marianischen Kongregation bei und möchte bereits sehr früh selbst Geistlicher werden.<br><br></div><div>Kurz vor der Okkupation Österreichs am 12. März 1938 wird Viktor Aigner Mitglied des Österreichischen Jungvolks. Obwohl er erst 14 Jahre alt ist, lehnt er den Nationalsozialismus aus tiefer innerer Überzeugung ab, was auch seiner näheren Umgebung nicht verborgen bleibt. Im Herbst 1939 wird er von Kurt Schleifer, einem Schulkollegen, dem er Nachhilfe gibt, angesprochen, ob er sich der Widerstandsgruppe ‚Österreichische Freiheitsbewegung‘ um den Augustiner Chorherren Roman Karl Scholz anschließen möchte, was er sofort bejaht. In Gegenwart von Josef Bauer nimmt Kurt Schleifer Viktor Aigner den Eid auf die ‚Österreichische Freiheitsbewegung‘ ab.<br><br></div><div>Neben dem Mitgliedsbeitrag wirb Viktor Aigner weitere Mitglieder für die Widerstandsgruppe, wie beispielsweise Franz Martin. Er organisiert darüber hinaus auch Treffen in Wien, bei denen Flugzettel heimlich verteilt werden. Am 19. Jänner 1940 tritt Viktor Aigner der im Untergrund agierenden Mittelschulverbindung Arminia Klosterneuburg bei, in welcher bereits viele Mitglieder der Gruppe um Roman Karl Scholz Mitglied sind.<br><br></div><div>1940 gelingt es, Verbindungen mit der gleichnamigen Widerstandsbewegung ‘Österreichische Freiheitsbewegung’ um Karl Lederer und mit der ‘Großösterreichischen Freiheitsbewegung’ um Jakob Kastelic aufzunehmen.<br><br></div><div>Ab Juli 1940 werden gut 300 Personen dieser Widerstandsgruppen vom Burgschauspieler Otto Hartmann, der sich als Gestapo-Spitzel in die Gruppe eingeschleust hat, verraten (Otto Hartmann wird in der Folge 1947 zu lebenslanger Haft verurteilt und 1957 begnadigt) und Viktor Aigner am 1. Oktober 1940 in der Schule verhaftet. Als Schüler der 7. Klasse wird er am 20. Dezember 1940 vom Ermittlungsrichter des Volksgerichtshofs wegen ‚Vorbereitung zum Hochverrat‘ angeklagt.<br><br></div><div>Viktor Aigner wird vom Polizeigefangenenhaus Wien in das Landesgericht Wien und im Anschluss in das Zuchthaus Anrath überstellt. Am 15. August 1942 wird er dort ohne Urteil entlassen und zur Wehrmacht eingezogen. Er wird einer Strafkompanie zugeteilt, überlebt aber dort.<br><br></div><div>Nach der Befreiung Österreichs 1945 holt er seine Matura nach, tritt 1946 als Novize in Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg ein und nimmt den Ordensnamen Jakob an. Er verlässt dieses jedoch ein Jahr später und tritt in das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg ein, wo er den Ordensnamen Michael annimmt.</div><div>Am 29. Juni 1951 hat Michael Aigner seine Priesterweihe und ist bis 1956 Stiftskurat im Stift Herzogenburg. 1958 wird er Pfarrverweser in Hain und 1953 Provisor in Reidling.<br><br></div><div>Er verstirbt mit nur 41 Jahren in Hain.</div>]]>
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      <title>Alfons Gorbach</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Alfons Gorbach wird am 2. September 1898 in Imst in Tirol geboren und besucht das fürsterzbischöfliche Knabenseminar in Graz. 1916 unterbricht er die Schule und rückt in den Krieg ein, wo er zum Offizier aufsteigt. Durch eine Kriegsverletzung verliert er sein rechtes Bein und musterst dadurch als Kriegsinvalide 1917 ab. Zurück in Graz maturiert er und inskribiert Jus an der Universität Graz. In dieser Zeit tritt er der Studentenverbindung Carolina bei und gründet die Studentenverbindung Babenberg.<br><br>Alfons Gorbach engagiert sich bei den Christlichsozialen und ab 1933 bei der Vaterländischen Front. Er ist ein strikter Gegner des Nationalsozialismus und bekämpft diesen auf allen Ebenen. 1937 verüben die Nationalsozialisten ein Bombenattentat auf ihn, welches er überlebt. Noch am 27. Februar 1938 hat er&nbsp; eine Großkundgebung für ein freies und unabhängiges Österreich in Graz organisieren können.<br><br>Nach der Okkupation Österreichs durch Hitler-Deutschland wird er am 16. März 1938 verhaftet und kommt mit dem ersten Transport, dem sogenannten "Prominententransport", vom 1. April 1938 ins KZ Dachau. Vom KZ Dachau wird er ins KZ Flossenbürg und zurück ins KZ Dachau überstellt.&nbsp;<br>1942 wird Alfons Gorbach schließlich enthaftet und arbeitet als Schweißer in einer Grazer Fabrik. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wird er abermals verhaftet und über das KZ Flossenbürg ins KZ Dachau verschleppt. Dort wird er 1945 von den Amerikanern befreit.<br><br>Schon kurz nach seiner Rückkehr betätigt er sich - gegen den Willen seiner Ehefrau - politisch in der ÖVP, wird Nationalrat, später steirischer Landesparteiobmann und Bundesparteiobmann und schließlich 1961 bis 1964 Bundeskanzler der Republik Österreich. Er verstirbt am 31. Juli 1972 in Graz.</div>]]>
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      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Alfons Gorbach</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Aus Liebe zu Österreich</itunes:subtitle>
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      <itunes:author>Modern Society - Verein zur Förderung der politischen Bildung und Forschung im urbanen Raum</itunes:author>
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        <![CDATA[<div>Alfons Gorbach wird am 2. September 1898 in Imst in Tirol geboren und besucht das fürsterzbischöfliche Knabenseminar in Graz. 1916 unterbricht er die Schule und rückt in den Krieg ein, wo er zum Offizier aufsteigt. Durch eine Kriegsverletzung verliert er sein rechtes Bein und musterst dadurch als Kriegsinvalide 1917 ab. Zurück in Graz maturiert er und inskribiert Jus an der Universität Graz. In dieser Zeit tritt er der Studentenverbindung Carolina bei und gründet die Studentenverbindung Babenberg.<br><br>Alfons Gorbach engagiert sich bei den Christlichsozialen und ab 1933 bei der Vaterländischen Front. Er ist ein strikter Gegner des Nationalsozialismus und bekämpft diesen auf allen Ebenen. 1937 verüben die Nationalsozialisten ein Bombenattentat auf ihn, welches er überlebt. Noch am 27. Februar 1938 hat er&nbsp; eine Großkundgebung für ein freies und unabhängiges Österreich in Graz organisieren können.<br><br>Nach der Okkupation Österreichs durch Hitler-Deutschland wird er am 16. März 1938 verhaftet und kommt mit dem ersten Transport, dem sogenannten "Prominententransport", vom 1. April 1938 ins KZ Dachau. Vom KZ Dachau wird er ins KZ Flossenbürg und zurück ins KZ Dachau überstellt.&nbsp;<br>1942 wird Alfons Gorbach schließlich enthaftet und arbeitet als Schweißer in einer Grazer Fabrik. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wird er abermals verhaftet und über das KZ Flossenbürg ins KZ Dachau verschleppt. Dort wird er 1945 von den Amerikanern befreit.<br><br>Schon kurz nach seiner Rückkehr betätigt er sich - gegen den Willen seiner Ehefrau - politisch in der ÖVP, wird Nationalrat, später steirischer Landesparteiobmann und Bundesparteiobmann und schließlich 1961 bis 1964 Bundeskanzler der Republik Österreich. Er verstirbt am 31. Juli 1972 in Graz.</div>]]>
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      <title>Friedrich Funder</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der am 1. November 1872 in Graz geborene Friedrich Funder studiert Jus an der Universität Wien und promoviert 1898 um Doktor der Rechte, nachdem er ein Studium der Theologie in Graz abgebrochen hat. In Graz tritt er 1893 der Studentenverbindung Carolina bei und in Wien der Studentenverbindung Norica bei. Hier ist er wesentlich am Kampf um die Gleichberechtigung des CV an der Hochschule beteiligt.</div><div><br>Schon während des Studiums tritt er in die Redaktion der Reichspost, der führenden katholischen Tageszeitung und Organ der <em>Christlichsozialen Partei </em>(CSP), ein. Ab 1896 arbeitet er als Redakteur, 1902 wird er zum Chefredakteur bestellt und 1904 zum Herausgeber der Reichspost ernannt, was er bis 1938 bleibt.</div><div><br>In der Zwischenkriegszeit ist Friedrich Funder im katholischen Verbandswesen engagiert, so 1929 als Präsident des Wiener Katholikentages sowie als Präsident der Internationalen Vereinigung katholischer Journalisten. 1933/34 tritt er für den Ständestaat ein und wird ab 1934 bis 1938 zum Staatsrat berufen.</div><div><br>Nach der Okkupation Österreichs durch das Dritte Reich legt Friedrich Funder am 12. März 1938 seine Ämter im katholischen Herold-Verlag, der die Reichspost herausgebracht hat, nieder und fährt nach Kärnten zu Verwandten. In St. Veit wird er am nächsten Tag verhaftet und am 18. April 1938 nach Wien ins Gefangenenhaus Elisabethpromenade überstellt, wo er bis zum 24. Mai 1938 festgehalten wird. Von dort wird er mit dem 2. Transport am 24. Mai 1938 ins KZ Dachau gebracht. Hier veranstaltet er zusammen mit den Mitgliedern seiner Studentenverbindung Carolina Josef Aigner, Alfred Maleta und Walter Nestor am 18. August 1938 in der Kantine des KZ unbemerkt vom Wachpersonal und den anderen Häftlingen zum 50. Gründungstag der Carolina einen „Festkommers“, bei dem sie statt Bier Ersatzkaffee nehmen.</div><div><br>Im Herbst 1939 wird der fast 70-jährige Funder ins KZ Flossenbürg überstellt, wo er im Steinbruch eingesetzt wird und schwer arbeiten muss. Er wird am 11. November 1939 aufgrund eines Gnadenerlasses des 'Führers' entlassen, nach der Enthaftung in Baden bei Wien gebracht, darf die Stadt nicht ohne Bewilligung verlassen und bekommt zusätzlich Schreibverbot.&nbsp;</div><div><br>Am 15. September 1941 erscheint in Friedrich Funders Wohnung ein gewisser Erich Müller, der sich als Beauftragter hoher militärischer Stellen in München legitimiert und ihn für Friedensvermittlungen beim Heiligen Stuhl in Rom gewinnen will. Eine geplante Reise nach Rom, die auf Beziehungen zu Generälen und zum Auswärtigen Amt in Berlin in die Kreise um Stauffenberg zurückzuführen ist, wird durch die Ereignisse des 20. Juli 1944 verhindert. Friedrich Funder wird daraufhin im August 1944 erneut verhaftet, aber bald wieder entlassen.</div><div><br>Da die 'Reichspost' nach 1945 nicht wiedererrichtet wird, kommt es am 1. Dezember 1945 im Herold Verlag zur Gründung der kulturpolitischen Wochenzeitung 'Die Furche', wo Friedrich Funder Chefredakteur wird.&nbsp;<br><br>Er verstirbt am 19. Mai 1959 in Wien.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 08:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der am 1. November 1872 in Graz geborene Friedrich Funder studiert Jus an der Universität Wien und promoviert 1898 um Doktor der Rechte, nachdem er ein Studium der Theologie in Graz abgebrochen hat. In Graz tritt er 1893 der Studentenverbindung Carolina bei und in Wien der Studentenverbindung Norica bei. Hier ist er wesentlich am Kampf um die Gleichberechtigung des CV an der Hochschule beteiligt.</div><div><br>Schon während des Studiums tritt er in die Redaktion der Reichspost, der führenden katholischen Tageszeitung und Organ der <em>Christlichsozialen Partei </em>(CSP), ein. Ab 1896 arbeitet er als Redakteur, 1902 wird er zum Chefredakteur bestellt und 1904 zum Herausgeber der Reichspost ernannt, was er bis 1938 bleibt.</div><div><br>In der Zwischenkriegszeit ist Friedrich Funder im katholischen Verbandswesen engagiert, so 1929 als Präsident des Wiener Katholikentages sowie als Präsident der Internationalen Vereinigung katholischer Journalisten. 1933/34 tritt er für den Ständestaat ein und wird ab 1934 bis 1938 zum Staatsrat berufen.</div><div><br>Nach der Okkupation Österreichs durch das Dritte Reich legt Friedrich Funder am 12. März 1938 seine Ämter im katholischen Herold-Verlag, der die Reichspost herausgebracht hat, nieder und fährt nach Kärnten zu Verwandten. In St. Veit wird er am nächsten Tag verhaftet und am 18. April 1938 nach Wien ins Gefangenenhaus Elisabethpromenade überstellt, wo er bis zum 24. Mai 1938 festgehalten wird. Von dort wird er mit dem 2. Transport am 24. Mai 1938 ins KZ Dachau gebracht. Hier veranstaltet er zusammen mit den Mitgliedern seiner Studentenverbindung Carolina Josef Aigner, Alfred Maleta und Walter Nestor am 18. August 1938 in der Kantine des KZ unbemerkt vom Wachpersonal und den anderen Häftlingen zum 50. Gründungstag der Carolina einen „Festkommers“, bei dem sie statt Bier Ersatzkaffee nehmen.</div><div><br>Im Herbst 1939 wird der fast 70-jährige Funder ins KZ Flossenbürg überstellt, wo er im Steinbruch eingesetzt wird und schwer arbeiten muss. Er wird am 11. November 1939 aufgrund eines Gnadenerlasses des 'Führers' entlassen, nach der Enthaftung in Baden bei Wien gebracht, darf die Stadt nicht ohne Bewilligung verlassen und bekommt zusätzlich Schreibverbot.&nbsp;</div><div><br>Am 15. September 1941 erscheint in Friedrich Funders Wohnung ein gewisser Erich Müller, der sich als Beauftragter hoher militärischer Stellen in München legitimiert und ihn für Friedensvermittlungen beim Heiligen Stuhl in Rom gewinnen will. Eine geplante Reise nach Rom, die auf Beziehungen zu Generälen und zum Auswärtigen Amt in Berlin in die Kreise um Stauffenberg zurückzuführen ist, wird durch die Ereignisse des 20. Juli 1944 verhindert. Friedrich Funder wird daraufhin im August 1944 erneut verhaftet, aber bald wieder entlassen.</div><div><br>Da die 'Reichspost' nach 1945 nicht wiedererrichtet wird, kommt es am 1. Dezember 1945 im Herold Verlag zur Gründung der kulturpolitischen Wochenzeitung 'Die Furche', wo Friedrich Funder Chefredakteur wird.&nbsp;<br><br>Er verstirbt am 19. Mai 1959 in Wien.</div>]]>
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      <title>Felix Hurdes</title>
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        <![CDATA[<div>Der gebürtige Südtiroler Felix Hurdes übersiedelt mit seiner Familie 1910 nach Wien-Wieden. Hier besucht er 1913–1921 das Elisabethgymnasium und tritt 1918 der Mittelschulverbindung Herulia bei. Während seiner Schulzeit gehört er 1919 zu den Mitbegründern des Christlich-Deutschen Studentenbundes (CDSB). Nach der Matura studiert er an der Universität Wien Jus und promoviert 1925. Anschließend absolviert er das Gerichtsjahr und studiert auch Staatswissenschaften und Nationalökonomie. Dann beginnt er die Rechtsanwaltslaufbahn, legt 1931 die Rechtsanwaltsprüfung ab und eröffnet 1933 eine Rechtsanwaltskanzlei in Klagenfurt. Er wird Funktionär der Vaterländischen Front und 1936–1938 Mitglied der Kärntner Landesregierung Landesrat für das Schul- und Bauwesen. Darüber hinaus tritt gegen Kärntner Nationalsozialisten auf, sucht aber andererseits den Ausgleich mit den Sozialdemokraten.<br><br>Unmittelbar nach der NS-Machtübernahme wird Felix Hurdes am 11. März 1938 verhaftet und nach Wien überstellt und kommt mit dem zweiten Transport am 22./24. Mai 1938 in das KZ Dachau. Dort bleibt er bis 26. April 1939. Nach der Haft findet er über Lois Weinberger, den späteren Wiener Vizebürgermeister, Kontakt zu einer Gruppe christlicher Gewerkschafter im Untergrund. Gemeinsam mit Anton M. Pichler arbeitet er in der in Wien tätigen Gruppe „Österreichischer Kampfbund“ mit. Am 23. Oktober 1944 wird Felix Hurdes auf Befehl von Ernst Kaltenbrunner (1903–1946), Leiter des RSHA in Berlin, nach dem Verrat durch einen Konfidenten, neuerlich von der Gestapo verhaftet mit der Begründung, „für eine Geheimorganisation, die sich die Wiederherstellung eines selbständigen Österreichs zum Ziele gesetzt hat, hochverräterisch betätigt zu haben“. Zur Erpressung einer Aussage wird er schwer misshandelt und peinlichen Verhören unterzogen, bis er ins Inquisitenspital kommt.<br><br>Am 21. November 1944 wird Felix Hurdes zusammen mit Lois Weinberger, Hans Pernter, Leopold Figl, Kaplan Heinrich Maier und anderen in das KZ Mauthausen eingeliefert. Am 18. Jänner 1945 werden sie nach Wien in den Todestrakt des Landesgerichts überstellt, wo ihnen der Prozess vor dem Volksgerichtshof gemacht wird. Nur das Kriegsende – die Befreiung am 6. April 1945 – rettet Felix Hurdes vor dem Fallbeil.<br><br>Nach der Befreiung Österreichs gehört er zu den Gründern der ÖVP, ist 1945–1952 deren Generalsekretär und wird 1945–1953 Unterrichtsminister sowie 1953–1959 Nationalratspräsident. Er ist Mitglied der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich. Er verstirbt mit 73 Jahren und findet seine letzte Ruhestätte am Wiener Zentralfriedhof.</div>]]>
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      <pubDate>Wed, 07 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Der gebürtige Südtiroler Felix Hurdes übersiedelt mit seiner Familie 1910 nach Wien-Wieden. Hier besucht er 1913–1921 das Elisabethgymnasium und tritt 1918 der Mittelschulverbindung Herulia bei. Während seiner Schulzeit gehört er 1919 zu den Mitbegründern des Christlich-Deutschen Studentenbundes (CDSB). Nach der Matura studiert er an der Universität Wien Jus und promoviert 1925. Anschließend absolviert er das Gerichtsjahr und studiert auch Staatswissenschaften und Nationalökonomie. Dann beginnt er die Rechtsanwaltslaufbahn, legt 1931 die Rechtsanwaltsprüfung ab und eröffnet 1933 eine Rechtsanwaltskanzlei in Klagenfurt. Er wird Funktionär der Vaterländischen Front und 1936–1938 Mitglied der Kärntner Landesregierung Landesrat für das Schul- und Bauwesen. Darüber hinaus tritt gegen Kärntner Nationalsozialisten auf, sucht aber andererseits den Ausgleich mit den Sozialdemokraten.<br><br>Unmittelbar nach der NS-Machtübernahme wird Felix Hurdes am 11. März 1938 verhaftet und nach Wien überstellt und kommt mit dem zweiten Transport am 22./24. Mai 1938 in das KZ Dachau. Dort bleibt er bis 26. April 1939. Nach der Haft findet er über Lois Weinberger, den späteren Wiener Vizebürgermeister, Kontakt zu einer Gruppe christlicher Gewerkschafter im Untergrund. Gemeinsam mit Anton M. Pichler arbeitet er in der in Wien tätigen Gruppe „Österreichischer Kampfbund“ mit. Am 23. Oktober 1944 wird Felix Hurdes auf Befehl von Ernst Kaltenbrunner (1903–1946), Leiter des RSHA in Berlin, nach dem Verrat durch einen Konfidenten, neuerlich von der Gestapo verhaftet mit der Begründung, „für eine Geheimorganisation, die sich die Wiederherstellung eines selbständigen Österreichs zum Ziele gesetzt hat, hochverräterisch betätigt zu haben“. Zur Erpressung einer Aussage wird er schwer misshandelt und peinlichen Verhören unterzogen, bis er ins Inquisitenspital kommt.<br><br>Am 21. November 1944 wird Felix Hurdes zusammen mit Lois Weinberger, Hans Pernter, Leopold Figl, Kaplan Heinrich Maier und anderen in das KZ Mauthausen eingeliefert. Am 18. Jänner 1945 werden sie nach Wien in den Todestrakt des Landesgerichts überstellt, wo ihnen der Prozess vor dem Volksgerichtshof gemacht wird. Nur das Kriegsende – die Befreiung am 6. April 1945 – rettet Felix Hurdes vor dem Fallbeil.<br><br>Nach der Befreiung Österreichs gehört er zu den Gründern der ÖVP, ist 1945–1952 deren Generalsekretär und wird 1945–1953 Unterrichtsminister sowie 1953–1959 Nationalratspräsident. Er ist Mitglied der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich. Er verstirbt mit 73 Jahren und findet seine letzte Ruhestätte am Wiener Zentralfriedhof.</div>]]>
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      <itunes:title>Felix Hurdes</itunes:title>
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        <![CDATA[<div>Der gebürtige Südtiroler Felix Hurdes übersiedelt mit seiner Familie 1910 nach Wien-Wieden. Hier besucht er 1913–1921 das Elisabethgymnasium und tritt 1918 der Mittelschulverbindung Herulia bei. Während seiner Schulzeit gehört er 1919 zu den Mitbegründern des Christlich-Deutschen Studentenbundes (CDSB). Nach der Matura studiert er an der Universität Wien Jus und promoviert 1925. Anschließend absolviert er das Gerichtsjahr und studiert auch Staatswissenschaften und Nationalökonomie. Dann beginnt er die Rechtsanwaltslaufbahn, legt 1931 die Rechtsanwaltsprüfung ab und eröffnet 1933 eine Rechtsanwaltskanzlei in Klagenfurt. Er wird Funktionär der Vaterländischen Front und 1936–1938 Mitglied der Kärntner Landesregierung Landesrat für das Schul- und Bauwesen. Darüber hinaus tritt gegen Kärntner Nationalsozialisten auf, sucht aber andererseits den Ausgleich mit den Sozialdemokraten.<br><br>Unmittelbar nach der NS-Machtübernahme wird Felix Hurdes am 11. März 1938 verhaftet und nach Wien überstellt und kommt mit dem zweiten Transport am 22./24. Mai 1938 in das KZ Dachau. Dort bleibt er bis 26. April 1939. Nach der Haft findet er über Lois Weinberger, den späteren Wiener Vizebürgermeister, Kontakt zu einer Gruppe christlicher Gewerkschafter im Untergrund. Gemeinsam mit Anton M. Pichler arbeitet er in der in Wien tätigen Gruppe „Österreichischer Kampfbund“ mit. Am 23. Oktober 1944 wird Felix Hurdes auf Befehl von Ernst Kaltenbrunner (1903–1946), Leiter des RSHA in Berlin, nach dem Verrat durch einen Konfidenten, neuerlich von der Gestapo verhaftet mit der Begründung, „für eine Geheimorganisation, die sich die Wiederherstellung eines selbständigen Österreichs zum Ziele gesetzt hat, hochverräterisch betätigt zu haben“. Zur Erpressung einer Aussage wird er schwer misshandelt und peinlichen Verhören unterzogen, bis er ins Inquisitenspital kommt.<br><br>Am 21. November 1944 wird Felix Hurdes zusammen mit Lois Weinberger, Hans Pernter, Leopold Figl, Kaplan Heinrich Maier und anderen in das KZ Mauthausen eingeliefert. Am 18. Jänner 1945 werden sie nach Wien in den Todestrakt des Landesgerichts überstellt, wo ihnen der Prozess vor dem Volksgerichtshof gemacht wird. Nur das Kriegsende – die Befreiung am 6. April 1945 – rettet Felix Hurdes vor dem Fallbeil.<br><br>Nach der Befreiung Österreichs gehört er zu den Gründern der ÖVP, ist 1945–1952 deren Generalsekretär und wird 1945–1953 Unterrichtsminister sowie 1953–1959 Nationalratspräsident. Er ist Mitglied der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich. Er verstirbt mit 73 Jahren und findet seine letzte Ruhestätte am Wiener Zentralfriedhof.</div>]]>
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      <title>Alfred Adrowitzer</title>
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        <![CDATA[<div>Alfred Adrowitzer wird 1916 in Salzburg geboren und besucht das Erzbischöfliche Gymnasium Borromäum in Salzburg. Nach der Matura 1936 will er zunächst Theologie studieren, um Priester zu werden, entscheidet sich dann aber zum Studium der Philosophie an der Katholisch Theologischen Fakultät der Universität Salzburg. 1936 tritt er der akademischen Studentenverbindung Rheno-Juvavia bei.&nbsp;</div><div>Nach der Okkupation Österreichs wird er vom Studium ausgeschlossen und steht wegen seiner gegnerischen Haltung zum neuen Regime unter Beobachtung der Gestapo. Um überleben zu können, ist er zunächst bis 1939 als Sekretär im Dompfarramt in Salzburg tätig und arbeitet dann in der Privatwirtschaft.<br><br></div><div>Auf Betreiben des NSDAP-Ortsgruppenleiters von Salzburg-lzling wird Alfred Adrowitzer am 9. Februar 1944 verhaftet und bis 9. Juni 1944 in Polizeihaft gehalten. Nach der Enthaftung wird er ab Oktober 1944 nach Ronneburg in Thüringen zu Zwangsarbeit verpflichtet. Am 2. Jänner 1945 kommt er in das KZ Weimar-Buchenwald und bleibt dort bis zur Befreiung durch die US Army. Anschließend kehrt er nach Salzburg zurück und nimmt seine journalistische Tätigkeit bei der vom Katholischen Presseverein herausgegebenen Salzburger Volkszeitung wieder auf. Im Jahr 1947 verehelicht er sich mit Gertrude Adrowitzer, geborene Feistauer. Aus der Ehe gehen die beiden bekannten Redakteure Hans und Roland hervor.<br><br></div><div>Als Opfer des Nationalsozialismus setzt er sich entschieden für einen demokratischen Neubeginn und die Erziehung zu österreichischem Staatsbewusstsein sowie für die Aussöhnung zwischen den beiden großen politischen Lagern ein. Er engagiert sich bei der <em>ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich</em> und ist von 1948 bis 1968 ist er Obmann der Landesgruppe Salzburg. Er verstirbt mit 65 Jahren, am 24. Jänner 1982 in Salzburg.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 08 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Alfred Adrowitzer</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Journalist und Gegner des Nationalsozialismus</itunes:subtitle>
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      <title>Dr. Hans Sidonius von Becker</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Hans Sidonius Becker wird als Sohn des k.k. Konteradmirals und Leiters der Marineakademie Fiume, Alois Ritter von Becker in Pula geboren und maturiert 1913 am dortigen k.u.k. Staatsgymnasium. Er studiert Jus an der Universität Wien und Malerei und Architektur an der Kunstgewerbeschule. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wird Hans Sidonius von Becker zum Militärdienst eingezogen. Er rüstet schließlich als Oberleutnant ab.<br><br></div><div>Nach dem Krieg wird er zunächst Bankbeamter. Von 1922 bis 1928 arbeitet er im Auftrag des Bundespressedienstes in Lateinamerika. Zurück in Wien ist er von 1930 bis 1935 Mitglied der Künstlervereinigung Hagenbund, der fortschrittlichsten Vertretung bildender Künstler in Österreich. Am 24. März 1929 wird er in die Freimaurerloge “<em>Zukunft</em>” der Großloge von Wien [heute: Großloge von Österreich der Alten, Freien und Angenommenen Maurer] aufgenommen.&nbsp;<br><br></div><div>1934 tritt Hans Sidonius von Becker der <em>Vaterländischen Front</em> bei und wird Leiter der Propagandaabteilung. Dort ist er direkt dem Generalsekretär Walter Adam unterstellt. Er engagiert sich besonders im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Er fordert bereits 1937 die Schaffung eines Büros, genannt das '<em>Operationsbüro'</em> innerhalb des Sekretariats der <em>Vaterländischen Front</em>, das im Falles einer Annexion Österreichs als Plattform für die Koordination von Kampfmaßnahmen gegen den Nationalsozialismus dienen solle.<br><br></div><div>Nachdem am 12. März 1938 die Truppen des Deutschen Reiches in Österreich einmarschieren, wird Hans Sidonius von Becker am 14. März verhaftet und mit dem sogenannten '<em>Prominententransport</em>' am 1. April 1938 ins KZ Dachau deportiert. Der Transport erreicht Dachau am 2. April 1938. Nach dem Beginn des deutschen Einmarsches in Polen am 1. September 1939 wird das KZ Dachau kurzfristig geräumt und Hans Sidonius von Becker am 27. September 1939 in das KZ Mauthausen überstellt. Aufgrund seiner Fähigkeit technische Pläne zeichnen zu können, kommt er ins Planungsbüro des Konzentrationslagers. Als die meisten aus dem KZ Dachau überstellten Häftlinge einige Monate später wieder in das KZ Dachau überstellt werden, bleibt Hans Sidonius von Becker im KZ Mauthausen, da er für Planungsarbeiten benötigt wird. Am 19. Dezember 1940 wird er schließlich aus dem KZ Mauthausen entlassen.<br><br></div><div>Hans Sidonius von Becker kehrt nach Wien zurück und studiert Völkerkunde, worin er 1941 promoviert. Bereits im Mai 1941 läßt er die Idee des '<em>Operationsbüros</em>' wieder aufleben und sammelt Oppositionelle und ehemalige Mitstreiter um sich. Die Kontaktaufnahme ist natürlich sehr schwer, da viele der potentiellen Mitstreiter von der Gestapo überwacht werden. Über Carl Szokoll bringt er seine Widerstandsaktivitäten 1944 in die Widerstandsgruppe ‘<em>O5</em>’, der u.a. auch Fritz Molden und Raoul Bumballa angehören ein.<br><br></div><div>Motiviert durch das herannahen der Befreiung durch die Alliierten planen die Widerstandskämpfer des militärischen Widerstands um Major Karl Biedermann, Hauptmann Alfred Huth, Oberleutnant Rudolf Raschke und Carl Szokoll mit der ‘<em>Operation Redetzky</em>’ die kampflose Übergabe Wiens. Im Rahmen eines Vorbereitungstreffens wird Hans Sidonius von Becker jedoch am 28. Februar 1945 erneut verhaftet und am 1. April 1945 in das KZ Mauthausen verschleppt. Dort wird er am 5. Mai 1945 von amerikanischen Truppen befreit.<br><br></div><div>Nach dem Krieg versucht er vergeblich in der ÖVP Karriere zu machen. In Folge tritt er in den diplomatischen Dienst. Becker wird im März 1947 österreichischer Generalkonsul in Brasilien und anschließend Geschäftsträger der Republik Österreich in Chile. Am 16. Dezember 1948 wird er in Santiago de Chile ermordet.</div><div>&nbsp;</div><div>Erfahren Sie mehr über <a href="https://gedenkort.at/personen/3dd3b904-bdd6-4df2-892d-1d9db221fe36">Hans Sidonius von Becker auf Gedenkort.at</a>.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Auguste Unterberger</title>
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        <![CDATA[<div>Auguste Weber wird in Wien als Tochter eines Gemischtwarenhändlers geboren. Nach der Volksschule besucht sie das Bundesrealgymnasium im 21. Wiener Gemeindebezirk, wo sie 1926 maturiert. Danach inskribert sie an der philosophischen Fakultät der Universität Wien und promoviert 1930. In dieser Zeit tritt sie der Studentinnenverbindung "Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien" bei. Ein Jahr später absolviert sie die Lehramtsprüfung in Deutsch und Geschichte und beginnt als Lehrerin an Allgemein Höherbildenden Schulen zu arbeiten.<br><br>Neben ihrer Unterrichtstätigkeit engagiert sich die gläubige Katholikin, überzeugte Österreicherin und Gegnerin des Nationalsozialismus in der Vaterländischen Front. Die emanzipierte Frau ist zwischen Dezember 1934 und Februar 1937 Landesfrauenreferentin der Landesleitung Wien, danach Referentin im Generalsekretariat der Vaterländischen Front und Leiterin des Frauenreferats des VF-Werks Neues Leben.<br><br>In diesen Funktionen erlebt Auguste Weber den Untergang des freien und unabhängigen Österreichs, als am 12. März 1938 die deutsche Wehrmacht einmarschiert. Zwar kann sie aufgrund ihrer ausgezeichneten Führungszeugnisse noch bis Ende des Schuljahres ihren Dienst versehen, wird aber danach aus politischen Gründen von den Nationalsozialisten aus dem Schuldienst entlassen.<br><br>Noch im gleichen Jahr heiratet sie den verwitweten Rechtsanwalt Andreas Unterberger, der fünf Kinder in die Ehe mitbringt. Nach ihrer Entlassung aus dem Schuldienst inskribert Auguste Unterberger 1939 Jus an der Universität Wien und legt 1942 die Referendarprüfung ab. Auf Grund ihrer Gegnerschaft zum Nationalsozialismus wird sie jedoch nicht zum Referendar ernannt und kann daher keine Gerichtspraxis bzw. Assessorenprüfung ablegen. 1940 wird der erste gemeinsame Sohn geboren und 1941 der zweite Sohn. Auguste Unterberger unterstützt ihren Ehemann in dieser Zeit aktiv in der Rechtsanwaltskanzlei und erzieht gemeinsam mit ihrem Ehemann die Kinder.<br><br>Kurz vor Kriegsende flieht sie mit ihren beiden Söhnen und einer Tochter von Andreas Unterberger in die Steiermark. Dort erlebt sie die Befreiung Österreichs und kehrt nach Wien zurück. Nachdem ihr Vater 1945 lebensgefährlich erkrankt und sie weiterhin ihrem Ehemann in der Rechtsanwaltskanzlei helfen muss, wird sie erst 1947 rehabilitiert und als Lehrerin wieder eingestellt. Gleichzeitig ist sie weiterhin sozial aktiv, insbesondere in der Eheberatung der Erzdiözese Wien, in katholischen Mütterrunden, etc… 1949 wird der dritte gemeinsame Sohn, ein späterer führender Journalist und Redakteur Österreichs, geboren.<br><br>Nachdem sie an den Gymnasien in der Billrothstraße, Wiedner Gürtel und Kleine Sperlgasse unterrichtet, wird sie 1963 Direktorin am Konvent der Dominikanerinnen zu Wien im 13. Wiener Gemeindebezirk. Im gleichen Jahr verstirbt ihr Ehemann.<br><br>Auguste Unterberger geht Ende 1972 in den Ruhestand und verstirbt kurz vor ihrem 74. Geburtstag. Sie findet ihre letzte Ruhestätte am Friedhof in Wien-Ober St. Veit.</div>]]>
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      <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Auguste Weber wird in Wien als Tochter eines Gemischtwarenhändlers geboren. Nach der Volksschule besucht sie das Bundesrealgymnasium im 21. Wiener Gemeindebezirk, wo sie 1926 maturiert. Danach inskribert sie an der philosophischen Fakultät der Universität Wien und promoviert 1930. In dieser Zeit tritt sie der Studentinnenverbindung "Vereinigung katholisch-deutscher Hochschülerinnen Wien" bei. Ein Jahr später absolviert sie die Lehramtsprüfung in Deutsch und Geschichte und beginnt als Lehrerin an Allgemein Höherbildenden Schulen zu arbeiten.<br><br>Neben ihrer Unterrichtstätigkeit engagiert sich die gläubige Katholikin, überzeugte Österreicherin und Gegnerin des Nationalsozialismus in der Vaterländischen Front. Die emanzipierte Frau ist zwischen Dezember 1934 und Februar 1937 Landesfrauenreferentin der Landesleitung Wien, danach Referentin im Generalsekretariat der Vaterländischen Front und Leiterin des Frauenreferats des VF-Werks Neues Leben.<br><br>In diesen Funktionen erlebt Auguste Weber den Untergang des freien und unabhängigen Österreichs, als am 12. März 1938 die deutsche Wehrmacht einmarschiert. Zwar kann sie aufgrund ihrer ausgezeichneten Führungszeugnisse noch bis Ende des Schuljahres ihren Dienst versehen, wird aber danach aus politischen Gründen von den Nationalsozialisten aus dem Schuldienst entlassen.<br><br>Noch im gleichen Jahr heiratet sie den verwitweten Rechtsanwalt Andreas Unterberger, der fünf Kinder in die Ehe mitbringt. Nach ihrer Entlassung aus dem Schuldienst inskribert Auguste Unterberger 1939 Jus an der Universität Wien und legt 1942 die Referendarprüfung ab. Auf Grund ihrer Gegnerschaft zum Nationalsozialismus wird sie jedoch nicht zum Referendar ernannt und kann daher keine Gerichtspraxis bzw. Assessorenprüfung ablegen. 1940 wird der erste gemeinsame Sohn geboren und 1941 der zweite Sohn. Auguste Unterberger unterstützt ihren Ehemann in dieser Zeit aktiv in der Rechtsanwaltskanzlei und erzieht gemeinsam mit ihrem Ehemann die Kinder.<br><br>Kurz vor Kriegsende flieht sie mit ihren beiden Söhnen und einer Tochter von Andreas Unterberger in die Steiermark. Dort erlebt sie die Befreiung Österreichs und kehrt nach Wien zurück. Nachdem ihr Vater 1945 lebensgefährlich erkrankt und sie weiterhin ihrem Ehemann in der Rechtsanwaltskanzlei helfen muss, wird sie erst 1947 rehabilitiert und als Lehrerin wieder eingestellt. Gleichzeitig ist sie weiterhin sozial aktiv, insbesondere in der Eheberatung der Erzdiözese Wien, in katholischen Mütterrunden, etc… 1949 wird der dritte gemeinsame Sohn, ein späterer führender Journalist und Redakteur Österreichs, geboren.<br><br>Nachdem sie an den Gymnasien in der Billrothstraße, Wiedner Gürtel und Kleine Sperlgasse unterrichtet, wird sie 1963 Direktorin am Konvent der Dominikanerinnen zu Wien im 13. Wiener Gemeindebezirk. Im gleichen Jahr verstirbt ihr Ehemann.<br><br>Auguste Unterberger geht Ende 1972 in den Ruhestand und verstirbt kurz vor ihrem 74. Geburtstag. Sie findet ihre letzte Ruhestätte am Friedhof in Wien-Ober St. Veit.</div>]]>
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      <itunes:title>Auguste Unterberger</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gläubig, Patriotisch, Emanzipiert</itunes:subtitle>
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      <title>Alfred Maleta</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Nachdem die Familie 1920 aus Wien übersiedelt ist, besucht Alfred Maleta das Akademische Gymnasium in Linz. 1922 tritt er der Mittelschulverbindung Nibelungia Linz bei. Nach der Matura geht Alfred Maleta 1927 nach Graz, um Jus zu studieren. Er schließt sich dort 1927 der Studentenverbindung Carolina an. 1932 promoviert er zum Doktor der Rechtswissenschaften und verlässt Graz, um das Gerichtsjahr zu absolvieren.<br><br>Nach der Okkupation Österreichs durch Hitler-Deutschland wird Alfred Maleta am 13. März 1938 in Linz von der SS verhaftet. Er kommt mit dem dritten Österreichertransport am 3. Juni 1938 ins KZ Dachau. Die Liebe zu seiner Verbindung ist so groß, dass er gemeinsam mit seinen Bundesbrüdern Josef Aigner, Walter Nestor und Friedrich Funder am 18. August 1938 anlässlich des 50. Gründungstages der Carolina in der Kantine des Konzentrationslagers unbemerkt vom Wachpersonal und von den anderen Häftlingen einen „Festkommers“ abhält. Er beendet den „Kommers“ mit den Worten „Austria erit in orbe ultima.“<br><br></div><div>Im Herbst 1939 wird er ins KZ Flossenbürg überstellt, 1940 nach Dachau zurückverlegt und am 12. November 1940 nach Graz entlassen, muss sich aber alle drei Tage bei der Gestapo melden. In der Haftzeit plant er zusammen mit ebenfalls inhaftierten Sozialdemokraten die Wiedererrichtung der Zweiten Republik. Er wird bald nach der Enthaftung zu den Gebirgsjägern eingezogen und an der Ostfront eingesetzt.<br><br></div><div>Nach der Befreiung Österreichs wird Alfred Maleta zum stellvertretenden Leiter des OÖ-Landesarbeitsamtes ernannt und bald darauf ins Sozialministerium übernommen, dem er bis zu seiner Pensionierung, zuletzt als Sektionschef, angehört. Er ist ein allseits bekannter und geachteter Politiker, unter anderem als Generalsekretär der ÖVP (1951–1960), als NR-Abgeordneter (1945–1975) sowie als Präsident des Nationalrates (1962–1970) und Vizepräsident (1970–1975). 1981 wird er zum Ehrenbürger der Stadt Wien ernannt.<br><br>Er verstirbt mit 84 Jahren in Salzburg.</div><div><br></div>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Dr. Otto von Habsburg-Lothringen</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Otto von Habsburg-Lothringen wird als ältester Sohn des letzten Kaisers von Österreich, Karl I. geboren. Nach dem Untergang und der Zerschlagung der Monarchie wird er mit seinen Eltern ins Exil getrieben. Dort stirbt sein Vater 1922 fern der Heimat. Otto darf auch in der Zwischenkriegszeit nicht nach Österreich einreisen, engagiert sich jedoch weiterhin für sein Vaterland und bekämpft den Nationalsozialismus von Anfang an und wo er nur kann.<br><br>Nach dem Einmarsch Hitler-Deutschlands in Österreich, der seitens der deutschen Wehrmacht unter dem Planungsdecknamen „Fall Otto“ läuft, veröffentlicht Otto in einer Anzahl internationaler Zeitung, so u. a. in der „New York Times“, Artikel, wo er gegen die gewaltsame Besetzung Österreichs protestiert. Im nun angeschlossenen Österreich beginnt seitens der Nazis eine besondere Verhaftungswelle und Verfolgung von Monarchisten. Otto selber wird steckbrieflich gesucht und am 22. April 1938 in Abwesenheit als Landesverräter verurteilt.<br><br>Im Exil in Frankreich und den USA setzt er sich vehement für die Unabhängigkeit Österreichs nach einer Niederwerfung des Nationalsozialismus ein, was schließlich auch geschieht. Obwohl er auch nach dem II. Weltkrieg lange nicht nach Österreich einreisen darf, bleibt er seinem Vaterland immer treu. Er engagiert sich auch als Präsident der Paneuropa-Bewegung und ist einer der geistigen Gestalter der Europäischen Union.&nbsp;<br><br>Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß verschafft ihm 1979 einen sicheren Listenplatz bei der ersten Direktwahl zum Europäischen Parlament, dem er dann von Mai 1979 bis zum Mai 1999 angehört. Dort ist er außenpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und nach den Wahlen 1989 und 1994 Alterspräsident bei der Konstituierung des Parlaments.<br><br>Er verstirbt am 4. Juli 2011 am Familiensitz in Pöcking.&nbsp;</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <title>Weihbischof DDr. Jakob Weinbacher</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Der katholische Couleurstudent <a href="https://gedenkort.at/personen/97df2865-1fee-551c-ba59-28ae74ceddc8">Jakob Weinbacher </a>besucht das Badener Gymnasium und tritt nach der Matura 1919 ins Wiener Priesterseminar ein. 1924 wird er zum Priester geweiht und in der Folge zum erzbischöflichen Zeremoniär bei Gustav Kardinal Piffl. 1933 wird er Sekretär von Theodor Kardinal Innitzer und ein Jahr später Domprediger.&nbsp;</div><div><br>Jakob Weinbacher wird nach dem Rosenkranzfest der Katholischen Jugend am 7. Oktober 1938 im Wiener Stephansdom am 8. Oktober 1938 unmittelbarer Zeuge des Sturmes der HJ auf das Erzbischöfliche Palais in Wien. Mit Müh und Not wird er dort nicht aus dem Fenster geworfen.&nbsp;</div><div>Weil man Jakob Weinbacher als Mitglied der monarchistischen Widerstandsgruppe „Hebra“ vermutet hat, was aber nicht nachgewiesen werden kann, wird er vom 9. November 1939 bis zum 18. Dezember 1939 in der Wiener Gestapo-Zentrale im Hotel Metropole verhört und festgehalten. Da er nicht des Hochverrats überführt werden kann, wird er am 27. Mai 1940 nach Parchim in Mecklenburg gauverwiesen. Dort wird er am 4. Februar 1943 erneut verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Hier bleibt er bis zum 13. November 1944. Jakob Weinbacher darf dann in einem Frauenkloster in Stettin seelsorgerisch tätig werden. Zur Jahreswende 1944/45 wird ihm wegen des Todes seiner Mutter die Rückkehr nach Wien erlaubt.</div><div><br>Am 1. Mai 1945, kurz vor der Befreiung Wiens, wird Jakob Weinbacher zum Caritasdirektor ernannt – zum Mann „<em>der ersten Stunde beim Wiederaufbau der Caritas der Erzdiözese Wien</em>“. Später wird er Weihbischof und Sekretär der Österreichischen Bischofskonferenz.</div>]]>
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      <pubDate>Sat, 05 Oct 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Weihbischof DDr. Jakob Weinbacher</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Zeuge des Rosenkranzfestes 1938 und Widerstandskämpfer</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Der katholische Couleurstudent <a href="https://gedenkort.at/personen/97df2865-1fee-551c-ba59-28ae74ceddc8">Jakob Weinbacher </a>besucht das Badener Gymnasium und tritt nach der Matura 1919 ins Wiener Priesterseminar ein. 1924 wird er zum Priester geweiht und in der Folge zum erzbischöflichen Zeremoniär bei Gustav Kardinal Piffl. 1933 wird er Sekretär von Theodor Kardinal Innitzer und ein Jahr später Domprediger.&nbsp;</div><div><br>Jakob Weinbacher wird nach dem Rosenkranzfest der Katholischen Jugend am 7. Oktober 1938 im Wiener Stephansdom am 8. Oktober 1938 unmittelbarer Zeuge des Sturmes der HJ auf das Erzbischöfliche Palais in Wien. Mit Müh und Not wird er dort nicht aus dem Fenster geworfen.&nbsp;</div><div>Weil man Jakob Weinbacher als Mitglied der monarchistischen Widerstandsgruppe „Hebra“ vermutet hat, was aber nicht nachgewiesen werden kann, wird er vom 9. November 1939 bis zum 18. Dezember 1939 in der Wiener Gestapo-Zentrale im Hotel Metropole verhört und festgehalten. Da er nicht des Hochverrats überführt werden kann, wird er am 27. Mai 1940 nach Parchim in Mecklenburg gauverwiesen. Dort wird er am 4. Februar 1943 erneut verhaftet und ins Gefängnis gebracht. Hier bleibt er bis zum 13. November 1944. Jakob Weinbacher darf dann in einem Frauenkloster in Stettin seelsorgerisch tätig werden. Zur Jahreswende 1944/45 wird ihm wegen des Todes seiner Mutter die Rückkehr nach Wien erlaubt.</div><div><br>Am 1. Mai 1945, kurz vor der Befreiung Wiens, wird Jakob Weinbacher zum Caritasdirektor ernannt – zum Mann „<em>der ersten Stunde beim Wiederaufbau der Caritas der Erzdiözese Wien</em>“. Später wird er Weihbischof und Sekretär der Österreichischen Bischofskonferenz.</div>]]>
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      <title>Hans Karl Frhr. Zeßner von Spitzenberg</title>
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        <![CDATA[<div>Der katholische Couleurstudent <a href="https://gedenkort.at/personen/3173bfde-24dd-559c-8778-c447519167ea">Hans Karl Freiherr Zeßner von Spitzenberg</a> wird als Sohn eines alteingesessenen böhmischen Gutsbesitzers auf Schloss Dobritschan geboren. Nach der Matura studiert er in Prag und Freiburg. In dieser Zeit tritt er katholischen Studentenverbindungen bei. In der I. Republik wird er von Staatskanzler Karl Renner in das Bundeskanzleramt geholt. Ab 1931 ist der überzeugte Legitimist Universitätsprofessor für Verfassungsrecht- und Verwaltungsrecht. Er ist Mitbegründer der Akademischen Bundes katholisch-österreichischer Landsmannschaften.</div><div>Hans Karl Freiherr Zeßner von Spitzenberg engagiert sich, als leidenschaftlicher Österreicher, energisch gegen den Nationalsozialismus. Nach der Okkupation Österreichs durch die Nationalsozialisten wird er am 18. März 1938 vom Altar weg verhaftet und am 16. Juli 1938 in das KZ Dachau deportiert. Dort wird er bereits am 1. August 1938 ermordet. Er ist der erste Österreicher, der nach dem Einmarsch Hitler-Deutschlands in einem Konzentrationslager ermordet wird.</div>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Hans Karl Frhr. Zeßner von Spitzenberg</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der erste österreichische Opfer in einem Konzentrationslager nach der Okkupation im März 1938</itunes:subtitle>
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      <title>Ludwig Steiner</title>
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        <![CDATA[<div>Der katholische Couleurstudent <a href="https://gedenkort.at/personen/57198c8d-216c-5d48-af14-a1ea29ce5a19">Ludwig Steiner</a> ist im Widerstand in Tirol nach <a href="https://gedenkort.at/personen/ccdfb424-e581-5217-b4aa-70e70e9ff0d0">Karl Gruber</a> an führender Stelle aktiv. Beim herannahen der amerikanischen Truppen an Innsbruck schaffen sie es, die Führung der Wehrmacht zu entwaffnen und damit kann die Stadt ohne Blutvergießen befreit werden. Nach dem Krieg ist Ludwig Steiner Botschafter und Staatssekretär und einer der Mitverhandler des Staatsvertrages. Er wird Präsident und Ehrenpräsident der Politischen Akademie der ÖVP, sowie Vizepräsident des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW).</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Ludwig Steiner</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Widerstandskämpfer und Verhandler für Österreichs Freiheit</itunes:subtitle>
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      <title>Josef Dungl</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Josef Dungl besucht in Wien das Gymnasium und wird am 15. Juni 1922 Mitbegründer der Mittelschulverbindung Donaumark. Nach der Matura beginnt er sein Jus-Studium und wird 1925 bei der Studentenverbindung Danubia aufgenommen.<br><br>Er leidet an Epilepsie, die zunächst in der Psychiatrischen Universitätsklinik behandelt wird. Deswegen kann er sein Studium nicht beenden. Am 11. Juni 1930 wird er in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“ auf der Baumgartner Höhe in Wien zur weiteren stationären Behandlung verlegt.<br><br>Nach dem Anschluss fällt Josef Dungl deswegen unter das NS-Euthanasieprogramm („Aktion T 4“). Er wird am 12. August 1940 in eine „Heilanstalt“ ins Altreich abtransportiert – so die „offizielle“ Lesart. Zur Tarnung erhält seine Mutter die Mitteilung, er sei in die Anstalt Sonnenstein bei Pima/Sachsen verlegt worden. In Wirklichkeit wird er am 12.August 1940 nach Schloss Hartheim bei Linz überstellt, dort am 28. August 1940 mit Gas ermordet und anschließend verbrannt.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Josef Dungl</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ein Opfer des NS- Euthanasieprogramms </itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Josef Dungl besucht in Wien das Gymnasium und wird am 15. Juni 1922 Mitbegründer der Mittelschulverbindung Donaumark. Nach der Matura beginnt er sein Jus-Studium und wird 1925 bei der Studentenverbindung Danubia aufgenommen.<br><br>Er leidet an Epilepsie, die zunächst in der Psychiatrischen Universitätsklinik behandelt wird. Deswegen kann er sein Studium nicht beenden. Am 11. Juni 1930 wird er in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“ auf der Baumgartner Höhe in Wien zur weiteren stationären Behandlung verlegt.<br><br>Nach dem Anschluss fällt Josef Dungl deswegen unter das NS-Euthanasieprogramm („Aktion T 4“). Er wird am 12. August 1940 in eine „Heilanstalt“ ins Altreich abtransportiert – so die „offizielle“ Lesart. Zur Tarnung erhält seine Mutter die Mitteilung, er sei in die Anstalt Sonnenstein bei Pima/Sachsen verlegt worden. In Wirklichkeit wird er am 12.August 1940 nach Schloss Hartheim bei Linz überstellt, dort am 28. August 1940 mit Gas ermordet und anschließend verbrannt.</div>]]>
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      <itunes:keywords>NS- Euthanasieprogramms, NS-Opfer, Aktion T 4, , Ermordet, katholischer Couleurstudent</itunes:keywords>
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      <title>Anton Orac</title>
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        <![CDATA[<div>Der katholische Couleurstudent <a href="https://gedenkort.at/personen/5a85616a-d904-55f5-b6fb-3dfd52ac71f0">Anton Orac</a> hat sich bereits vor der Okkupation Österreichs durch das Dritte Reich gegen den Nationalsozialismus engagiert. Daher wird er bereits am 12. März 1938 in Haft genommen. Aus der Haft entlassen, engagiert er sich sofort im Widerstand. 1945 wirf er abermals verhaftet und in das KZ Mauthausen verschleppt. Dort wird er schwer misshandelt. Nach dem Krieg gründet er den bekannten Orac-Verlag. Das von Bundeskanzler Leopold Figl angebotene Ministeramt kann er krankheitsbedingt nicht mehr übernehmen.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 01 Jun 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Anton Orac</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Der Gründer des Orac-Verlages</itunes:subtitle>
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        <![CDATA[<div>Der katholische Couleurstudent <a href="https://gedenkort.at/personen/5a85616a-d904-55f5-b6fb-3dfd52ac71f0">Anton Orac</a> hat sich bereits vor der Okkupation Österreichs durch das Dritte Reich gegen den Nationalsozialismus engagiert. Daher wird er bereits am 12. März 1938 in Haft genommen. Aus der Haft entlassen, engagiert er sich sofort im Widerstand. 1945 wirf er abermals verhaftet und in das KZ Mauthausen verschleppt. Dort wird er schwer misshandelt. Nach dem Krieg gründet er den bekannten Orac-Verlag. Das von Bundeskanzler Leopold Figl angebotene Ministeramt kann er krankheitsbedingt nicht mehr übernehmen.</div>]]>
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      <title>Leopold Figl</title>
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        <![CDATA[<div>Leopold Figl engagiert sich bereits vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich am 12. März 1938 gegen den Nationalsozialismus. Er wird sofort verhaftet und in das KZ Dachau gebracht. Nach schweren Misshandlungen wird er entlassen, engagiert sich sofort im Widerstand, wird abermals verhaftet, in das KZ Mauthausen gebracht und zum Tod verurteilt. Das Kriegsende rettet ihn. Nach dem Krieg ist er Mitbegründer der ÖVP, wird er Bundeskanzler, später Außenminister und erreicht Österreichs Unabhängigkeit 1955.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 02 May 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <itunes:title>Leopold Figl</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Glaubt an dieses Österreich</itunes:subtitle>
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      <title>Karl Gruber</title>
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        <![CDATA[<div>Karl Gruber ist aktiver Widerstandskämpfer und hat Kontakte zum amerikanischen Geheimdienst OSS. 1945 wird er Leiter der Tiroler Widerstandsgruppen und organisiert die Entwaffnung der NS-Kräfte in Innsbruck und die unblutige und kampflose Befreiung der Tiroler Hauptstadt durch die amerikanische Armee.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Sat, 18 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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        <![CDATA[<div>Karl Gruber ist aktiver Widerstandskämpfer und hat Kontakte zum amerikanischen Geheimdienst OSS. 1945 wird er Leiter der Tiroler Widerstandsgruppen und organisiert die Entwaffnung der NS-Kräfte in Innsbruck und die unblutige und kampflose Befreiung der Tiroler Hauptstadt durch die amerikanische Armee.</div>]]>
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      <itunes:title>Karl Gruber</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Kampflose und unblutige Befreiung von Innsbruck</itunes:subtitle>
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        <title>Karl Gruber</title>
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      <title>Johannes Heinrich Hardeck</title>
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        <![CDATA[<div>Johannes Heinrich Hardeck ist katholisch getaufter Jude. Er gilt gemäß der NS-Rassegesetze als "Volljude". Er wird in die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz und Dachau verschleppt und am 7. Februar 1945, kurz vor Kriegsende, ermordet.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Opfer der Schoah</itunes:subtitle>
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      <itunes:keywords>Schoah, KZ Theresienstadt, KZ Auschwitz, KZ Dachau, Ermordet</itunes:keywords>
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      <title>Walter Caldonazzi</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Walter Caldonazzi ist aktiver Widerstandskämpfer und kämpft für ein freies und unabhängiges Österreich. Er wird am 25.Februar 1944 von der Gestapo verhaftet und am 9. Jänner 1945 hingerichtet.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Walter Caldonazzi</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Himmlischer Vater, rechne bitte meinen Mördern diese Bluttat nicht als Sünde an; Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun! </itunes:subtitle>
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      <title>Rudolf von Mayer</title>
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        <![CDATA[<div>Rudolf von Mayer ist Homosexuell. Er wird von den Nationalsozialisten aufgrund seiner sexuellen Orientierung in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Opfer aufgrund seiner sexuellen Orientierung</itunes:subtitle>
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      <title>Arthur Lanc</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Arthur Lanc ist Gemeindearzt in Gmünd. Im Frühsommer 1944 trifft ein Transport mit 700 Juden aus Ungarn in Gmünd ein. Er und seine Frau helfen den Jüdinnen und Juden wo sie können mit Medikamenten, Lebensmitteln, Zigaretten und Kleidungsstücken und helfen einigen zur Flucht.<br><br>Nach dem Krieg wird Arthur Lanc mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ in Yad Vashem für seine Taten geehrt.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:subtitle>Gerechter unter den Völkern</itunes:subtitle>
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        <title>Arthur Lanc</title>
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      <title>Walter Krajnc</title>
      <description>
        <![CDATA[<div>Walter Krajnc ist in der Wehrmacht, aber zugleich Mitglied der französischen Resistance und versorgt die britische und amerikanische Arme mit Informationen. Er wird gefasst und am 29. Juli 1944 in Les Angles bei Avignon ermordet.</div>]]>
      </description>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <itunes:title>Walter Krajnc</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Es lebe Österreich, es lebe die Freiheit!</itunes:subtitle>
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        <title>Walter Krajnc</title>
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